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Veröffentlicht am
18. März 2014

Absturzsicherungen - PSAgA oder Geländer?

Im nachfolgenden Gespräch hat SiGeKoBau dazu den technischen Fachberater der dani alu GmbH, Herrn Florian Melges, zu seinen Erfahrungen befragt.....

Auszugstext aus dem Interview von  SiGeKoBau mit  Florian Melges. Artikel (anklicken): SiGeKoBau-Interview

Geländer zur Absturzsicherung, Dachterasse

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Immer wieder wird der Einsatz von PSAgA (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz) aus Kostengründen einer kollektiven Schutzmaßnahme als Absturzsicherung, wie Geländern, vorgezogen. Im nachfolgenden Gespräch haben wir dazu den technischen Fachberater der dani alu GmbH, Herrn Florian Melges, zu seinen Erfahrungen befragt.

Die logische Konsequenz sind kollektive Schutzmaßnahmen – würden Sie diese Aussage bitte erläutern?

 Logische Konsequenz – kollektive Schutzmaßnahme. Dahinter verbirgt sich mehr als nur der bloße Vergleich des Geländers und der PSAgA. Die Nutzung von Anseilvorrichtungen hat sich in der Praxis auf den Flachdächern schlichtweg nicht durchgesetzt. Gleichbleibend hohe Unfallzahlen, mit nicht wenigen Todesopfern, belegen das. Zur Verbesserung dieser Situation ergeben sich zwei Möglichkeiten.

1. Verhaltensprävention. Mit enormem zeitlichem und somit finanziellem Aufwand kann in mehreren Audits versucht werden, das Verhalten der zu sichernden Personen zu ändern.

2. Verfügbarkeitsprävention. Mit weitaus weniger Aufwand werden kollektiv und permanent wirkende Schutzmaßnahmen eingerichtet, bei denen eine „Nicht-Nutzung“ quasi ausgeschlossen ist.
Ein weiterer logischer Vorteil einer Absturzsicherung mit Geländern im Vergleich zu PSAgA und Anseilvorrichtungen ist der bereits genannte Betriebskostenaufwand. Eine Flachdachfläche mit Anseilschutz abzusichern bedeutet weiterhin für den Planer oder Sicherheitsverantwortlichen eine genaue Betrachtung, Bewertung und Dokumentation der Rettungsmöglichkeiten. Die Beachtung der zahlreichen Planungsvorschriften zur Platzierung der Anschlageinrichtungen erfordert spezielle Fach- und Produktkenntnisse.

 

Ist das bei einem Geländersystem denn nicht erforderlich?


Eine Absturzsicherung mit einem Barrial®-Geländer als kollektive, permanente Schutzeinrichtung hingegen erfüllt die gesetzlichen Forderungen optimal, ist einfach und schnell plan-, liefer- und montierbar, und bedeutet keinen nennenswerten Dokumentations- und Organisationsaufwand. Eine solche Anlage ist im laufenden Betrieb eines Gebäudes meist schon nach einem Lebenszyklus von 5-6 Jahren einer entsprechenden Anseileinrichtung mit PSAgA günstiger. Ein Vorteil des Geländersystems besteht noch in seiner vielfältigen Gestaltungsmöglichkeit in Form und Farbe, damit können durchaus gestalterische und architektonische Akzente gesetzt werden. Technisch bietet das Geländersystem eine ganze Reihe interessanter Möglichkeiten. Vom Geländerfuß zur vollständigen Integration in den Dämmungs- und Dichtungskomplex bis zur selbsttragenden, durchdringungsfreien Variante können mit der momentan verfügbaren Barrial®-Produktpalette sämtliche Montageanforderungen und Attikasituationen gelöst werden....

Veröffentlicht am: 18. März 2014

Themenbereiche:
Flachdach-Abdichtung, Flachdach-Sicherheit
Funktion:
Arbeitssicherheit, Bauherr, Eigentümer/Betreiber, Facility Management, Instandhaltung, Planer, Verleger

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